Wertvolle Steine

von Ralf Müller, Steinmetz- und Steinbildhauermeister.

Seit dem Altertum verwendet der Mensch Natursteine zur Erleichterung seines Lebens und zum Bau von Behausungen, Grab- und Denkmälern. Bis heute erhalten sind beispielsweise die Pyramiden in Ägypten oder der Steinkreis in Stonehenge.

In der Eifel waren dies in der Steinzeit oft Feuersteine und Obsidiane zur Herstellung scharfkantiger Werkzeuge und Schmuck- oder Heilsteine, später kamen Schleif- und Mahlsteine aus Basaltlava und Sandstein hinzu. Besonders die Herstellung von Mühlsteinen gewann zeitweise eine große Bedeutung, da sich Basaltlava sehr gut dafür eignet. Spuren aus dieser Zeit finden sich noch an vielen Bergkuppen unserer Heimat, teilweise als anerkannte Naturdenkmäler. „Wertvolle Steine“ weiterlesen

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Kommuniqué zum Symposium „Eifelvulkane –multifunktionale Nutzung im Dialog“ vom 24.2.2018

(Quelle: http://www.vulkane.de/files/18-03-24-Symposium-Abschlusskommunique.pdf )

Die Teillandschaften der südlichen Eifel – vulkanische Hocheifel, Westeifel und Osteifel –werden seit dem frühen Tertiär durch Vulkanismus geprägt. Die jüngsten Eruptionen liegen mit dem Ausbruch des Laacher-See-Vulkans vor ca. 13.000 Jahren in der Osteifel und dem Ulmener Maar vor ca. 11.000 Jahren in der Westeifel in jüngster geologischer Vergangenheit. Viele Geländeformen und Gesteine des jungen Vulkanismus sind daher noch nahezu unverwittert, die ursprüngliche Vulkanlandschaft kaum durch Erosion abgetragen. Dies macht die Eifel einzigartig in Deutschland. Der Vulkanismus ist nicht erloschen, er ist als rezent anzusehen.

Die drei o. g. Landschaften sind Lebens- Arbeits- und Existenzgrundlage für die Einwohner. Die Landschaften erfüllen wichtige Funktionen in einer über das Land Rheinland-Pfalz hinausgehenden Wirtschafts- und Tourismuszone im Herzen Mitteleuropas.

Die drei o. g. Landschaften sind … „Kommuniqué zum Symposium „Eifelvulkane –multifunktionale Nutzung im Dialog“ vom 24.2.2018“ weiterlesen

Wie viel Gesteinsabbau verträgt die Vulkaneifel

von Hildegard Slabik-Münter

Wie sollen wir in Zukunft leben, heißt übersetzt für den Abbau von Basalt, Kalk und Lava:

Wie viel Gesteinsabbau verträgt die Vulkaneifel, wenn die Landschaft mit ihren typischen Vulkankegeln bleiben soll. „Wie viel Gesteinsabbau verträgt die Vulkaneifel“ weiterlesen

„Die machen ja sowieso was sie wollen? Nicht mit uns!“

Wer nicht einverstanden ist mit den zerstörerischen Plänen der Landesregierung zum erweiterten Abbau der Vulkanberge, kann bis zum 8. Juni seinen Einspruch erheben und sich an der Aktion „Einspruch im Schuhkarton“ der IG Eifelvulkane beteiligen: Ein Widerspruchsschreiben mit den wesentlichen Punkten liegt in Geschäften, Praxen, Verwaltungen, usw. zum Ausfüllen und Unterschreiben aus (auch zum download hier). Die Widersprüche werden in Schuhkartons gesammelt, die dafür bereit stehen und an die Landesregierung geschickt werden. „„Die machen ja sowieso was sie wollen? Nicht mit uns!““ weiterlesen