Quo vadis, Vulkaneifel?

von Norbert Leinung

Etwa 2009/2010 steckten Vertreter der hier aktiven Naturschutzverbände die Köpfe zusammen und staunten nicht schlecht als sie sahen, was mit der Vulkaneifel, und hier ganz besonders mit dem Landkreis Vulkaneifel, geschehen soll.

Gingen die Naturschützer 2010 noch von 400 ha genehmigter Abbaufläche aus, so mussten sie wenige Jahre später erkennen, das es keine 400 ha sondern über 1200 ha waren. Heute reden wir schon über 3600 ha sogenannter Potenzialflächen, auf denen Rohstoffe abgebaut werden und auch in Zukunft abgebaut werden könnten.

Es gab Proteste, Zeitungsmeldungen, Fernsehbeiträge und größere Veranstaltungen in Daun, Gerolstein und Pelm. In Pelm war sogar die damalige Wirtschaftsministerin Frau Lemke anwesend und versprach einen „Runden Tisch“ in Sachen Rohstoffabbau.

Am 01.09.2016 war die Auftatktveranstaltung dieses „Runden Tisches“ im Vulkanhaus in Dreis Brück. Es folgten bisher weitere vier, nach Themen geordnete, Arbeitssitzungen. Weitere werden folgen.

Wer sich über den Stand des sogenannten „Lösungsdialog Rohstoffsicherung“ informieren möchte, kann unter diesem Link viele Informationen finden.

http://www.plg-region-trier.de/Loesungsdialog_Rohstoffsicherung_Vulkaneifel.plg

Sicherung heißt in diesem Fall:  Sicherung der Rohstoffe vor anderen Nutzungen, damit sie später abgebaut werden können. Sicherung heißt nicht Schutz zum Erhalt der Eifelberge, sondern Sicherung zur ungehinderten Zerstörung der Vulkanlandschaft unserer Heimat. Rohstoffsicherung könnte auch mit „sich unter den Nagel reißen“ übersetzt werden.

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