Es reicht!!

Sechs Wochen lagen die Pläne zur „Rohstoffsicherung“offen und verhießen nichts Gutes. Fassungslosigkeit herrschte in großen Teilen der Vulkaneifel über das, was sich die Planer in Mainz und Trier ausgedacht hatten. Vor allem im Gerolsteiner Land ging ein Aufschrei durch die Bevölkerung, reichen doch die „Vorbehaltsgebiete“ für Lava und Basalt in den Plänen gar bis nah an die Dolomiten und die Kasselburg. Am 23. Juni endete die Einspruchsfrist, doch für die Ortsgemeinden gilt eine Verlängerung
Innerhalb kürzester Zeit konnten von der IG Eifelvulkane über 3500 Einsprüche eingesammelt werden, die zusammen mit weiteren fachlichen Stellungnahmen aus der IG in zwei großen Kisten am 16.6.2014 an den stellvertretenden Vorsitzenden der Planungsgemeinschaft, Dr. Streit, übergeben wurden. Hinzu kommen die zahlreichen, zum Teil ausführlichen Stellungnahmen der Ortsgemeinden sowie jene Einsprüche, die noch auf dem Postweg unterwegs sind.
Neben einer Delegation der IG waren auch Mitglieder des Gemeinderates Pelm und des BUND mit nach Bitburg gekommen, um die herrschende Empörung über die Pläne zu unterstreichen. Ca. 2300 der bis dato insgesamt 3.518 (!) Stellungnahmen waren mit Kommentaren versehen, von denen einige vorgelesen wurden, wie:
„Ich bin gegen den Abbau, weil….
 ich die Eifel liebe
 unsere Kinder unser Landschaft auch noch brauchen
 ich es unverantwortlich finde, wie mit der Natur umgegangen wird
 man den gesunden Menschenverstand einsetzen sollte
 man die Heimat nicht aus Profitgier zerstören sollte“ usw.

Bitburgs Landrat Dr. Streit und stellvertretender Vorsitzender der PLG nahm sich eine Stunde Zeit und zeigte Verständnis. Er betonte, dass jetzt die örtliche Politik Stellung beziehen müsse, vor allem auch die Mitglieder der Planungsgemeinschaft aus dem Vulkaneifelkreis. Herr Bell, erster Beigeordneter der Gemeinde Pelm, betonte, dass die Abbauvorhaben für seinen Ort unverantwortlich seien. Der Weg zur Kasselburg würde damit quasi abgeschnitten, das schöne Bergpanorama zerstört, dem Gerolsteiner Sprudel das Wasser und somit die Arbeitsplätze verloren gehen. Jetzt sind alle aufgefordert, auf ihre politischen Vertreter/innen in der Planungsgemeinschaft einzuwirken, allen voran Landrat Thiel, damit diese ihrer Verantwortung für das Wohlergehen der Vulkaneifel gerecht werden!

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