Presseerklärung des Wirtschafts- und des Umweltministeriums zum Besuch der IG-Eifelvulkane

Nachhaltige Rohstoffwirtschaft und Naturschutz muss auch für die Ausbeutung von Vulkanasche gelten

Darüber waren sich die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Eveline Lemke und Umweltministerin Ulrike Höfken schnell einig mit der Interessensgemeinschaft Eifelvulkane und der Arbeitsgemeinschaft Dauner Naturschutzverbände. Auf Einladung der beiden Ministerinnen waren die Bürgerinitiativen nach Mainz gekommen, um ihre Anliegen – den Erhalt der einzigartigen Vulkaneifel – vorzutragen.

„Vulkanasche ist kein nachwachsender Rohstoff, einmal ausgebeutet, ist sie verloren und die Eifel ein Schweizer Käse“, so die Wirtschaftsministerin Eveline Lemke. „Nachhaltige Rohstoffwirtschaft muss auch in der Eifel planerisch abgesichert werden. Dazu leisten wir aus dem Ministerium unseren Beitrag über eine Landesplanung, die einerseits den Rohstoffabbau als wichtigen Wirtschaftszweig erkennt, andererseits Nachhaltigkeit stärker als bislang berücksichtigt“.

Ministerinnen Lemke und Höfken mit Vertretern der IG-Eifelvulkane

Ministerinnen Lemke (3.v.l.) und Höfken (5.v.l.) mit Vertretern der IG-Eifelvulkane

Umweltministerin Ulrike Höfken mahnt bei der Raumplanung eine stärkere Beachtung des Naturschutzes an: „Der Charakter der einzigartigen Landschaft und die Wertigkeit der Lebensräume von Pflanzen und Tieren müssen gleichrangig in die Abwägung eingehen. Hier sehen wir großen Nachholbedarf  und werden den Landschaftsrahmenplan aktualisieren. “

Anlass für das Gespräch zwischen Ministerinnen und Naturschützern sind die Überlegungen der Planungsgemeinschaft Region Trier im neuen Regionalplan weit mehr als in der Vergangenheit Rohstoffvorranggebiete auszuweisen und dies an Standorten, die für die Kulturlandschaft der Vulkaneifel von prägender Bedeutung sind.

Beide Ministerinnen dankten den Bürgerinitiativen für ihr unermüdliches Engagement und forderten sie auf, unbedingt ihr „Vor-Ort-Wissen“ in den weiteren Prozess der Aufstellung des Regionalplanes einzubringen.

(Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung und Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten am 15.7.2011)

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Politik abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s