Kreistag berät Lavaabau – Wir sind dabei!

Hallo Eifelbergfreunde,

es ist wieder soweit, der Kreistag tagt (6.6.2111) und die Eifelvulkanberge sind Thema.
Da unsere Anwesenheit bei der letzten Sitzung sehr gute Wirkung gebracht hat drängt es uns nun wieder auf diese Sessel.
Wir versuchen ein Rederecht zu erhalten, mal sehen, was dabei heraus kommt.
Aber alleine unsere Präsenz ist wertvoll, fast so wie ein Vulkanberg. Die Eifelvulkanberge, über sie kann man nicht hinweg sehen, sie wirken kraftvoll und beeindruckend.
Und genau das wollen wir auch, am:

Montag, 6.6.2011
16:30 Uhr
vor dem Kreistagsgebäude, Daun

Alle sind sehr sehr herzlich dazu eingeladen:-)

Und im Anschluss gibt es wieder ein Treffen im „Goldenes Fässchen“. Da geht es um die Rückschau, was ist in den letzten Wochen passiert. Und natürlich um die Vorschau, was planen wir für die nächsten Wochen.
Jede und jeder ist willkommen, zuzuhören, zu diskutieren und zu handeln:-)))

Liebe Grüße
und bis Montag

Josefine

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Eine Antwort zu Kreistag berät Lavaabau – Wir sind dabei!

  1. bergschuetzer schreibt:

    Fragen an den Kreistag von der IG Eifelvulkane

    1. Neben dem Ziel Rohstoffsicherung gibt es in dem LEP IV das Ziel Sicherung von Erholungs- und Erlebnisräumen (Nr. 134).Warum wird von Seiten des leitenden Planers der Regionalen Planungsgemeinschaft der Rohstoffsicherung eine höhere Priorität eingeräumt.Wo ist diese Einschätzung in dem LEP IV abgedeckt?

    2. Die Vulkaneifel wird im LEP IV als „historische Landschaft mit bundesweit einzigartiger vulkanischen Prägung“ und damit als ein zu erhaltender Landschaftstyp definiert, der deshalb bei räumlichen Planungen dauerhaft gesichert werden muss.
    Wie ist hiermit die Vergrößerung der potentiellen Abbaufläche um das fünffache zu vereinbaren, die sich zudem im Wesentlichen im Bereich der landschaftsgeschützten Vulkanberge erstreckt?

    3. Warum soll eine „historische Kulturlandschaft“, durch invasivem Abbau in ihrem Wert nahezu zerstört werden, obwohl sie laut LEP „in ihrem Wesensgehalt eine wichtige Voraussetzung für die Entwicklung des Erholungswesens ist und als vorrangig zu sichern und zu entwickeln“ deklariert wird?

    4. Im regionalen Raumordnungsbericht 2007 wird hervorgehoben: “ Der Fremden-verkehr hat für die Beschäftigungslage in der Region Trier eine sehr hohe Bedeutung. Es bedarf daher geeigneter Maßnahmen zur Weiterentwicklung und Stabilisierung dieses Wirtschaftszweiges“.
    Obwohl die reale Wertschöpfung im Bereich Tourismus siebenmal höher ist als die des Bereiches Steine, Erden (IHK Trier 2002) wir eine Schwächung und Gefährdung durch die landschaftlichen Zerstörungen des intensiven Gesteinsabbaues in Kauf genommen. Wie wird dies planungsrechtlich gerechtfertigt?

    5. Der intensive und oft wohnortnahe Lava- und Basaltabbau führt sehr oft durch seine Folgeerscheinungen (Lärm, Verkehrsbelästigung, Strassen- und Gebäudeschäden) zu erheblichen Beeinträchtigungen der Wohnqualität wie auch zu wirtschaftlichen Schädigungen der betroffenen Bevölkerung. Mit welchen Recht wird dies billigend in Kauf genommen?

    6. Warum erfolgt die Sicherung Rohstoffflächen nicht durch weiträumige Ausweisung von Natur- und Landschaftsschutz?

    31.5.2011

    Zusamenfassung:

    Der Anspruch eines absoluten Primats der Rohstoffsicherung gegenüber allen anderen Nutzungsansprüchen wird aber durch den Wortlaut des LEPs in keiner Weise gedeckt.
    Die Mitglieder der Planungsgemeinschaft und die Landesregierung Rheinland-Pfalz sollten im Rahmen der Erstellung des ROPneu frei entscheiden können, welchem Nutzungsanspruch sie im Bereich Vulkaneifel den Vorrang geben wollen:

    – entweder einem ungezügelten und forcierten Lava- und Basaltabbau und damit der nachhaltigen Zerstörung einer „Landschaft mit bundesweit einzigartiger vulkanischer Prägung“, oder aber

    – dem Erhalt dieser einmaligen naturnahen Vulkanlandschaft und ihrer ressourcenschonenden nachhaltigen Nutzung durch einen umweltverträglichen Tourismus samt einer weiterhin ungefährdeten Trink- und Mineralwassergewinnung.

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