Impressionen von der Demo vor dem Kreistag am 4. April 2011

In der Kreistagssitzung ist trotz der mit Mehrheit beschlossenen Resolution klar geworden: Widerstand tut Not, sonst werden alle Vulkankegel als zukünftige Abbaugebiete festgeschrieben:

Die Behörden erledigen nach ihrer Darstellung nur ihre Pflicht:

  • Das Landesamt für Geologie und Bergbau weist „nur“ die Lagerstätten aus, deren Abbau wirtschaftlich ist. Und das sind in der vom Vulkanismus geprägten Eifel naturgemäß eine Menge.
  • Der Regionale Planer hat „leider“ keine großen Abwägungsspielraum, sondern muss den Vorgaben des Landesentwicklungsprogrammes IV (siehe hier) folgen.
  • Ergebnis: Es wird mehr oder weniger so ausgewiesen wie vorgeschlagen – mit katastrophalen Folgen für das Landschaftsbild der Vulkaneifel.

Wie gesagt: Widerstand tut Not

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Eine Antwort zu Impressionen von der Demo vor dem Kreistag am 4. April 2011

  1. Christoph Heymann schreibt:

    Wen wundert es, dass sich hier kein Widerstand regt? Wir haben eine seit jahrzehnten betonierte schwarze Mehrheit. Diverse -parteilose- Wahlbeamte sind unter der Kategorie Ausrutscher zu verbuchen. Die Ortsbürgermeister (…welcher normale Mensch würde sich einen solchen Job ans Bein binden wollen) brüllen immer wieder das Lied vom Bruchzins…. Die Bruchbetreiber tönen immer wieder „Arbeitsplätze, Arbeitsplätze, Arbeitsplätze….“ und das in einer Region, in der Förderkohle in touristische Infratstruktur gesteckt wird.
    Gut es sind die selben Gesichter, die selben Clans die ab und an ein Feuerwehrauto springen lassen und für ein „ihren Interessen gewogenes Klima in der Lokalpolitik“ Sorge tragen. Langfristig ist es schon kurios….In Oberb. an der Kyll wird der Bruchzins verwendet um ein Neubaugebiet zu erschliessen. Will jetzt keiner da bauen….zu nah an der Abbruchkante….Sch…blöd gelaufen, schade eigentlich. In H. einem alten Marktort mit Resten einer Stadtmauer, sticht einem mit als erstes die Ruine der Kyller Höhe ins Auge, deren Wunden sich immer weiter der Stadt H. nähern….. In B.dorf gibt es einen grossen Kalkbruch…..ehemals fand man dort die Knochenhöhle…..der Weinberg, ein imposantes Kernriff ist weitestgehend abgegraben, entholzt, freigestellt und die Suada vom Kulissenberg der stehen bleiben soll, mag glauben wer will….
    Alles in einem Umfeld, durch das sich der Eifelsteig zieht…..Eifelsteig…..Eifelsteig….? War da was? Vielleicht muss man den erholungssuchenden Idioten einfach nur erklären, dass sie ohne die Brüche gar nicht ins Innere der Erde schauen könnten…Eigentlich müssten wir dann doch die Brüche ausweiten…Vielleicht auch Schaubrüche-Carriere 1900…schlüpfen Sie in die Haut eines Pflasterschlägers von 1900???
    Oder vielleicht setzen wir uns aktiv für eine Endlager für hoch radioaktive Abfälle hier in der Vulkaneifel ein. Wollen sie woanders nicht haben, bringt Gewerbesteuern und Arbeit hat es dann auch satt!!!!

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