Antwort des CDU-Kandidaten für die Landtagswahl, Herbert Schneiders

Herr Schneiders hat unseren Fragebogen nicht benutzt. Wir zitieren deshalb direkt aus seiner Antwort-EMail.

„Sehr geehrte Herren Schmitz, Schmidt und Thielen-Redlich,
sehr geehrte Damen und Herren der IG Eifelvulkane,Ihre Mails mit den gleichlautenden Fragen sind bei der Geschäftsstelle meiner Partei eingegangen und an mich weitergeleitet worden.

Ich stelle fest, dass es Ihnen nicht an Selbstbewusstsein mangelt. Anders kann ich Ihre Mails mit kurzfristigen und fordernden Fragen, die Sie auch noch mit vermeintlichen Drohungen verbinden, kaum deuten. Eine Veröffentlichung stellt für mich als Abgeordneten nie eine Drohung dar, denn ich stehe zu dem, was ich mache oder nicht mache!

Auch muss ich Ihnen mitteilen, dass Ihre Fragen weder ängstigen noch für Drohungen mit Blick auf die bevorstehende Wahl geeignet sind.
Dies einerseits deshalb, weil das Thema wegen des laufenden Verfahrens mit vorgegebenen Zuständigkeiten ganz und gar nicht für den Landtagswahlkampf geeignet ist.
Die Entscheidung über den „Regionalen Raumordnungsplan“ wird die „Planungsgemeinschaft der Region Trier“ treffen.

Andererseits habe ich in der Sache Gespräche mit den örtlichen Vertretern der Naturschutzverbände geführt und vor allen Dingen den Kontakt und das Gespräch mit dem Vorsitzenden bzw. Vertretern der CDU-Fraktion in der Planungsgemeinschaft vermittelt.

Es gibt also keinen Grund in den sicher wichtigen Fragen jetzt irgendeinen Druck aufzubauen, der weder Ihnen hilft, noch Einfluß auf die Landtagswahlen haben wird. Wenn Sie beabsichtigen, Wahlkampf zu machen, kandidieren Sie doch beim nächsten Mal.

Mit freundlichen Grüßen

Herbert Schneiders, MdL“

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2 Antworten zu Antwort des CDU-Kandidaten für die Landtagswahl, Herbert Schneiders

  1. bergschuetzer schreibt:

    Sehr geehrter Herr Schneiders,

    Ihre mail hat uns erreicht, und wir möchten darauf antworten.
    Es geht uns um den Sachverhalt und Ihren Standpunkt. Deshalb möchten wir Sie nochmals bitten, uns Ihre Position zum weiteren Abbau unserer Vulkanberge darzulegen.

    Unsere Fragen waren vielleicht nicht optimal, sicher „selbstbewusst“ formuliert –
    an Selbstbewußtsein mangelt es tatsächlich nicht, denn wir wissen, was wir wollen:
    Wir wollen eine gesunde, vitale, zukunftsfähige Eifel für uns alle, Gäste, Einheimische, Zugezogene und vor allem für unsere Kinder, und wir wollen und hoffen, dass sich möglichst viele Kräfte in der Eifel für die Eifel sammeln und sich einsetzen so gut sie können. Natürlich fragen wir uns, wie sich die Parteien dazu stellen.
    Und wir fragen auch Sie!

    Wir freuen uns über eine ehrliche Stellungnahme.

    Mit freundlichen Grüßen

    Lydia Schend und Trudi Osiewacz
    Zwei Stimmen aus der IG Eifelvulkane

  2. Thomas Klein schreibt:

    Welch eine entsetzliche Arroganz der (Ohn-)Macht spricht doch aus solch einer rüden und unqualifizierten Antwort auf berechtigte Fragen an die Politiker, die für sich in Anspruch nehmen, die Menschen vertreten zu wollen. Sie sollen sich nicht wundern, wenn daraus Politikverdrossenheit resultiert und sie irgendwann vom WählerInnen-Willen hinweggefegt werden.

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