vor der Landtagswahl…

…wollten wir die Kandidaten zu einer Stellungnahme bewegen. Zu diesem Zweck wurde ein Fragebogen verschickt. Die Antworten sind nach Eingangsdatum und im Wortlaut auf dieser Seite zu finden, eine Zusammenfassung ebenfalls (im Artikel über die Zukunft der Eifel – was sagt die Politik).

Hier der Text unserer Anfrage-EMail:

„- An die Kandidaten zur Landtagswahl (bitte ggf. umgehend weiterleiten) –

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie Ihnen aus der Tagespresse sowie der Stellungnahme der Naturschutzverbände bereits bekannt ist, steht in absehbarer Zeit eine für die Zukunft der Eifel und insbesondere des Landkreises Vulkaneifel bedeutsame Raumordnungsentscheidung an. Auf Vorgabe des im Entwurf vorliegenden Landesentwicklungsplanes (LEP IV) sollen die abbaufähigen Lava-und Basaltvorkommen der Vulkaneifel mit bisher genehmigten Ausbeuteflächen von 400 ha auf über 2.000 ha erweitert werden. Mit dieser politischen Entscheidung durch die Planungsgemeinschaft Region Trier wären für fast alle Vulkanberge der Eifel in der Region Trier zukünftige Betriebspläne zum Abbau der Rohstoffe Lava und Basalt mit Vorrang vor allen anderen Flächennutzungen und Naturschutzregelungen zu genehmigen. Die aktuelle Landschaftszerstörung im zentralen Teil der Eifel würde damit unwiderrufbar und in exzessiver Form fortgeführt.
Die „IG Eifelvulkane“ setzt sich für den Schutz und Erhalt der Vulkanberge sowie den Verzicht auf die exzessive Flächenerweiterung der Rohstoffsicherung- und darauf folgenden Rohstoffausbeutung ein, im Interesse der Kreisbewohner und der folgenden Generationen.

Wir bitten Sie daher als mögliche Mitglieder des nächsten rheinland-pfälzischen Landtages um Ihre Stellungnahme zu einigen Fragen (siehe Anhang) und beabsichtigen, Ihre Reaktion noch vor der Landtagswahl der Öffentlichkeit bekanntzugeben. Aufgrund der Dringlichkeit und der Bedeutung für die Zukunft der Eifel und ihre Bewohner bitten wir Sie um Verständnis für die Kurzfristigkeit dieser Aktion.
Bitte beantworten Sie die Fragen per EMail bis zum 10.03.. Ihre Reaktion wird dann ungekürzt auf unserer Seite (https://eifelvulkane.wordpress.com) veröffentlicht.

Für die IG: Rolf Schmitz, Hartmut Schmidt“

Unser Fragebogen lautete wie folgt:

„Fragen zum Vulkanabbau

1. Können Sie sich eine weitgehend naturnahe Eifel ohne die Vulkanberge vorstellen?
2. Sind Sie bereit, weitere Vulkanberge für den Einsatz von billigem Lava und Basalt beim Straßenbau zu opfern und dafür die Weiterentwicklung des Eifeltourismus zu gefährden?
3. Sind Sie bereit, für den weiteren Rohstoffabbau zugunsten weniger Unternehmer die Trinkwasser- und Mineralwassergewinnung in der Eifel nachhaltig zu gefährden?
4. Wie vertragen sich nach Ihrer Meinung die Förderung mit Landesmitteln für eine „Gesundheitslandschaft Eifel“ mit der gleichzeitigen Landschaftszerstörung durch den exzessiven Rohstoffabbau?
5. Durch welche Aktivitäten können Sie als MdL sicherstellen, dass keine weiteren Vulkanberge der Eifel über das LEP IV zum Abbau freigegeben werden?
6. Werden Sie die Forderungen der Naturschutzverbände auf eine Einschränkung des exzessiven Rohstoffabbaus in der Eifel unterstützen?“

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